Pflegepartner im Landesvorstand

Die Pflege ist kein starres Konstrukt. Sie verändert sich, richtet sich immer wieder neu aus und stellt sich neuen Anforderungen. Gesetzliche Vorgaben ändern sich, Qualitätsansprüche steigen und neue Versorgungsformen stellen Pflegeunternehmen vor neue Aufgaben. Wer hier mitgestalten will, muss über den eigenen Betrieb hinausblicken. Genau das tut unser Geschäftsführer Simon Schneider: Am 17. September wurde er in den Landesvorstand Nordrhein-Westfalen des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e. V. gewählt.

Der bad e. V. vertritt bundesweit mehr als 1.500 überwiegend privat geführte Pflegeeinrichtungen. Auf Landesebene geht es dabei ganz konkret um die Rahmenbedingungen der täglichen Arbeit: Der Verband führt unter anderem Vertrags- und Vergütungsverhandlungen, begleitet Schiedsverfahren und bringt die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen bei landesspezifischen Regelungen ein. Auch Fragen der Pflegequalität und neue gesetzliche Vorgaben gehören zur Verbandsarbeit.

Für Simon Schneider bedeutet die Vorstandsarbeit deshalb vor allem Austausch und Mitgestaltung. „Im Verband können wir Erfahrungen aus der täglichen Praxis einbringen und gleichzeitig früh erkennen, welche Themen und Veränderungen auf unsere Branche zukommen“, sagt der Geschäftsführer der pflegepartner. Nach seiner Wahl wurde Schneider von Kathrin Mangold, Leiterin der bad-Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen und Mitglied der erweiterten Bundesgeschäftsführung, im Landesvorstand begrüßt (siehe Foto).

Davon profitiert auch unsere Arbeit in Mülheim. Denn ob ambulante Pflege, Demenz-Wohngemeinschaften, Beratung oder palliative Versorgung: Der Austausch mit anderen Pflegeunternehmen, aktuelle Informationen zu rechtlichen und fachlichen Entwicklungen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen in die Diskussion einzubringen, erweitern den Blick über den eigenen Betrieb hinaus.

Das Engagement im bad e. V. erweitert damit unser Netzwerk – und gibt uns zugleich die Möglichkeit, Entwicklungen in der Pflege nicht nur zu verfolgen, sondern aktiv mitzugestalten.